Politik lenkt

Politik lenkt

Klimaschutz genießt 2040 hohe Priorität und soll mit Wirtschaftswachstum in Einklang stehen. Dies ist die Grundlage vieler politischer Entscheidungen. Durch das Bewusstsein, dass das eigene Verhalten maßgebend für Veränderungsprozesse ist, findet in der breiten Bevölkerung ein Um­denken statt. Daraus resultierende Einschränkungen im privaten Konsum werden akzeptiert.

Die Politik setzt auf positive Anreize für klima­freundliches Verhalten und das Erschweren bzw. Verteuern von Konsum- und Verhaltensmustern mit besonders negativen Folgen für Umwelt und Klima. Beispiele sind Aufklärungskampagnen zu Mikroplastik in Gewässern oder steuerliche Be­günstigung von Dienstfahrrädern. In bestimmten Bereichen werden auch Verbote eingeführt, z.B. um Einwegverpackungen aus erdölbasiertem Plastik abzuschaffen. Der gut ausgebaute öffentliche Nachverkehr in Städten und Verkehrsnetze im ländlichen Raum sind klimaneutral.

Die landwirtschaftliche Erzeugung kommt durch intelligente, automatisierte Produktionsmethoden (Smart Farming) mit geringeren Flächen aus. Dadurch frei gewordene Areale ermöglichen Maßnahmen für eine höhere Biodiversität. Aufgrund reduzierter Anbauflächen in Deutschland wird ein großer Teil der landwirtschaftlichen Produkte in Bioqualität aus dem Ausland importiert.

Materialien auf Basis biologischer Rohstoffe sind weit verbreitet, insbesondere Bioplastik für Ver­packungen und Konsumprodukte. Die nachhaltige Erzeugung der einzelnen Ausgangsmaterialien erfolgt im Sinne internationaler Arbeits­teilung mit Partnerländern dort, wo es wirtschaftlich und ökologisch am sinnvollsten ist.

Biobasierte Basischemikalien werden von Deutschland importiert und in einer breit aufgestellten Industrie zu hochwertigen und nachhaltigen „Made-in-Germany“-Produkten weiterverarbeite.

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