Hightech

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Bis zum Jahr 2040 hat sich die deutsche Wirtschaft grundlegend in Richtung einer High-Tech-Bioökonomie verändert. Industrie, Politik und Gesellschaft haben diesen Wandel gemeinsam eingeleitet. Deutschland importiert nur wenig Erdöl und erdölbasierte Produkte und dafür mehr Biomasse.

Die Chemische Industrie nutzt Biomasse aus europäischem Anbaugebieten als Rohstoff. Zusätzlich werden neuartige Rohstoffe z.B. auf Basis von Holz, Algen und Gräsern aus aller Welt importiert. Im Inland sind die Land- und Forstwirtschaft intensiviert worden. Um die negativen Umweltwirkungen der intensiven Landwirtschaft zu begrenzen, setzt man auf moderne, hoch automatisierte und digitalisierte Produktions­prozesse, in denen Dünger und Pestizide bedarfsgerecht aufgebracht werden und die teilweise in mehrstöckigen Gewächshäusern stattfinden. Landwirte erhalten Prämien für eine ressourcenschonende Bewirtschaftung ihrer Flächen.

Biotechnologische Produktionsprozesse sind hoch automatisiert: Genoptimierte Pflanzen und Reststoffe werden in geschlossenen Prozessen in automatisierten Bio-Fabrikhallen verarbeitet.

Das Recycling von Produkten ist wichtiger als die Verlängerung der Produkt-Lebensdauer.

Deutschland ist ein Leitmarkt für Produkte, die auf der Basis von Biomasse hergestellt werden oder Recycling-Rohstoffe nutzen. Die Marke „Made in Germany“ steht für innovative „Non-fossil Products“, die weltweit exportiert werden. In vielen Ländern besteht im Vergleich zu Deutschland Nachholbedarf in der nachhaltigen Biomasse-Produktion und Kreislaufwirtschaft.

Viele Menschen leben in „Smart-Eco-Homes“, für deren Bau nur biobasierte Kunststoffe verwenden wurden. Instabile Herstellungskosten haben die Nachfrage verändert, langlebige Produkte haben den Konsum nachhaltiger gemacht. Lebensmittel ähneln traditionellen Produkten aus dem Jahr 2020, erfordern aber in deutlich geringerem Umfang Tierhaltung (z.B. ersetzen Algen in vielen Nahrungsmitteln Butter und Eier).

Junge Menschen fahren weniger Auto und mehr Fahrrad als im Jahr 2020, viele wollen aber nicht auf ein eigenes Fahrzeug verzichten – auch wenn diese alternativ angetrieben sind und man dafür etwas mehr zahlen muss.

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